Eisenbetten - Metallbetten

Eisenbett oder Metallbett? Eisenbetten oder Metallbetten? Welche Bezeichnung ist denn nun eigentlich richtig? Nun, im Grunde genommen ist beides richtig und ob man ein Bett als Eisenbett oder Metallbett bezeichnet liegt allein im Auge des Betrachters. Allerdings nur solange, wie man nicht versucht die Sache wissenschaftlich oder chemisch zu erklären. Da dies aber wahrscheinlich auch die Wenigsten versuchen werden, gehören die Begriffe Metallbetten und Eisenbetten heute zu unserem normalen Wortschatz und jeder weiß damit etwas anzufangen. Dabei wäre es in diesem Zusammenhang auch nicht falsch die Bezeichnungen Stahlbetten, gusseiserne Betten oder Messingbetten zu verwenden. Ganz grob betrachtet, steckt überall ein Stück Wahrheit drin.

 

Ohne eine Erklärbär-Funktion einnehmen zu wollen und ohne Anspruch auf wissenschaftliche Vollkommenheit, möchten wir dennoch kurz einige Unterschiede bei den Bettenbezeichnungen darlegen. Eisen als ein so genanntes Übergangsmetall, ist der Hauptbestandteil von Stahl. Interessant ist auch die Tatsache, dass unserer Erdkern zum größten Teil aus Eisen besteht, da es kernphysikalisch das stabilste Element darstellt. Allein das ist also schon eine Erklärung, warum unsere Eisenbetten oder eben auch Metallbetten so stabil und haltbar sind. Und gleichzeitig trennt sich hier auch schon die Spreu vom Weizen oder eben das Eisenbett vom Eisenbett. Stellen Sie sich einmal vor, der Erdkern würde nicht aus überwiegend massivem Eisen, sondern wie die meisten angebotenen Alibi Metallbetten aus Hohlprofilen, gern auch als teilmassiv bezeichnet, bestehen. Meinen Sie eine im Kern hohle Erde würde dann heute noch so rund laufen? Würden Sie eine hohle Erde kaufen wollen? Wir nicht. Und da wir auch Ihnen das nicht zumuten möchten und kosmisch langfristig stabile Eisenbetten verkaufen, kommt bei der Manufakturfertigung unserer Metallbetten ausschließlich massives Eisen zum Einsatz.

 

Das Eisen selbst gilt mit einem Gewichtsanteil von ca. 95 % als das weltweit wichtigste Werkstoffmetall. Eisen ist also eine Metall und ein Eisenbett demnach auch ein Metallbett. Weitere Metalle sind z.B. Aluminium, Chrom, Gold, Kupfer, Nickel, Silber oder Zink. Nimmt man nun Kupfer und Zink als Hauptbestandteile und vermischt es zu einer Legierung, erhält man Messing. Aus einem antiken Messingbett wird so ein Metallbett antik und ein Eisenbett antik. Drei verschiedene Bezeichnungen, die aber doch irgendwie alle zutreffen. Aufgrund ihrer vom Zinkgehalt abhängigen goldgelben Färbung wird man Messingbetten im Alltag aber weniger als Metallbett oder Eisenbett bezeichnen, sondern diese doch als eine Sonderform in der Linie Eisenbetten Metallbetten Messingbetten wahrnehmen.

 

Weniger gebräuchlich für Metallbetten oder Eisenbetten ist der Begriff Stahlbetten. Wobei Stahl nichts anderes ist, als eine Legierung verschiedener Metalle, den Hauptbestandteil aber wiederum das Eisen bildet. Die Schmiedmeister erklären dem Laien Stahl auch gern so, dass jedes Eisen als Stahl bezeichnet werden kann, welches ohne Zugabe anderer Stoffe auf dem Amboss geschmiedet werden kann. Ein Eisenbett und Metallbett als Stahlbett zu bezeichnen ist also vollkommen richtig. Auf ein Messingbett trifft das dann schon weniger zu. Mit einem gusseisernen Bett haben wir uns davon noch weiter entfernt. Der Grund hierfür liegt in dem, gegenüber Stahl, höheren Kohlenstoffgehalts. Gusseisen weist dadurch vollkommen andere Eigenschaften auf und ist vor allem nicht mehr schmiedbar. Für unsere handgeschmiedeten Metallbetten und Eisenbetten damit das falsche Material. Generell spielen gusseiserne Betten heutzutage praktisch keine Rolle mehr und sind längst vom Metallbett und Eisenbett abgelöst.

 

Auch in der historischen Geschichte von Eisen und Eisenbetten gibt es interessante Parallelen. Bereits in der Zeit um etwa 4000 v. Chr. gibt es die ersten Nachweise der Nutzung von Eisen auf dem heutigen Gebiet von Ägypten und Irak. Durch die Möglichkeit der Verhüttung des Eisens in der Zeit zwischen 3000 und 2000 v. Chr. wurde die Nutzbarkeit des Eisens weiter ausgedehnt, hatte aber einen praktisch unbezahlbaren Wert. Die Verwendung beschränkte sich dadurch vorwiegend auf religiöse und zeremonielle Zwecke. Ab etwa 1200 v. Chr. wurden die Herstellungsverfahren von Eisen immer ausgeklügelter und vor allem wirtschaftlicher. Gleichzeitig verbreitete sich dieses Wissen, wahrscheinlich auch begünstigt durch einen aufkommenden Handel mit benachbarten Völkern.

Geht die Historie von Betten im Allgemeinen bis in die Antike zurück, finden sich die ersten Anzeichen von Metallbetten so etwa ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. im Römischen Reich. Die so genannten Klinenanlagen, eine Art Ruheliege mit erhöhtem Kopfteil, wurden aus Bronze gefertigt und waren damit einem Messingbett schon sehr ähnlich. Über die Epochen hinweg veränderten sich auch die Bettkonstruktionen und wurden insgesamt vielfältiger und anspruchsvoller. Neben dem überwiegend eingesetzten Werkstoff Holz rückte durch die Entwicklung der Schmiedekunst dabei immer mehr der Werkstoff Eisen in den Blickpunkt. Die aufwendig gestalteten und reichlich verzierten Metallbetten konnten sich jedoch nur die oberen Zehntausend leisten. Eine Eigenheit dieser Zeit ist auch, dass es bei den meisten Eisenbetten einen fließenden Übergang zu einem Himmelbett gab.

Eine Rückbesinnung auf das Wesentliche gab es dann ab dem Ende des 18. Jahrhunderts. Bei den Metallbetten verschwanden die opulenten Verzierungen und heute würden wir die meisten Eisenbetten aus dieser Zeit wohl als Klassiker bezeichnen. Der Höhepunkt der Schlichtheit im Design der Metallbetten wurde zur Zeit des Art déco erreicht. Es ist daher auch kein Wunder, dass Metallbetten und Eisenbetten meist mehr mit dem Barock Zeitalter in Verbindung gebracht werden. Eine Zeit mit einem verschwenderischen Lebensstil, aufwendig zelebrierten Bällen, prunkvollen Kleidern, verführerischen Hofdamen, infamen Intrigen und eben auch romantischen Metallbetten und Himmelbetten oder wunderschön gestalteten Eisenbetten.

Bei den meisten Metallbetten unserer Neuzeit ist leider genau dieses Gefühl und die Einzigartigkeit verloren gegangen, die beim Betrachten des Eisenbettes immer wieder einen Glanz in die Augen und ein Prickeln in den Bauch bringt. Mit der industriellen und maschinellen Massenherstellung von Metallbetten werden diese Eisenbetten zu einem schnöden Einrichtungsgegenstand oder eben einem einfachen Bett ohne eigene Aura. Es ist nunmal schlichtweg unmöglich, dass eine Maschine in ein hohles Eisenrohr Emotion und Leidenschaft bringt. In unseren, aus massivem Eisen, handgeschmiedeten Eisenbetten werden Sie erleben was es heißt, in einem Metallbett zu schlafen, dass von einem Mensch für einen Mensch mit viel Liebe zum Detail und großem handwerklichen Geschick gebaut ist. Diese Metallbetten haben eine eigene Ausstrahlung, einen eigenen Charakter und nehmen bewusst an Ihrem Leben teil. Es ist ja auch IHR Metallbett. Mit allen Eigenheiten gebaut nach IHREN Vorstellungen, Wünschen und Ideen.

Bevor Sie nun im Möbelhaus oder bei IKEA Metallbetten günstig kaufen gehen, sollten Sie sich fragen, ob es Ihnen das wert ist, gutes Geld für ein Metallbett auszugeben, dass eigentlich gar kein Metallbett ist. Oder ob Sie lieber auf die Erfahrungen unser aller Großeltern zurückgreifen, die schon früher immer sagten: „Wir können es uns nicht leisten billig einzukaufen. Dafür haben wir einfach zu wenig Geld.“ Lieber wartete man und sparte um dann eine einmalige und langfristige Investition tätigen zu können. Unsere hochwertigen Metallbetten erfüllen genau diese Voraussetzungen. Wenn Sie also wirklich Geld sparen wollen, dann sind Sie bei metallbetten.com genau an der richtigen Adresse.

 
Für eine persönliche Beratung zum Metallbetten Online Kauf stehen wir Ihnen an unserem Servicetelefon 035 953 – 299 562 oder per E-Mail info@metallbetten.com gern zur Verfügung.
 
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